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  • AutorenbildAnne Wilhelm

Bewusstsein im cokreativen Schöpfungsprozess des Guten, Wahren und Schönen nach Plato und Dispenza

Aktualisiert: 26. März 2023

Was wäre denn also Liebe?

Es ist eine Verbindung zwischen Sterblichem und Unsterblichem,

Menschlichem und Göttlichem.

Was heißt das, Diotima und welche Aufgabe hat es denn?

Dolmetscher und Bote zu sein von den Menschen bei den göttlichen

Quantenfeldern und von den Quantengöttern bei den Menschen, so dass

durch ihre Vermittlung das All sich mit sich selber zusammenbindet.

So entsteht alles Wahre, Gute und Schöne, dem Körper wie dem Geiste nach.


Es ist nämlich, mein Sokrates, fuhr Diotima fort, die Liebe nicht, wie

du glaubst, auf das Schöne als solches gerichtet.

Auf was denn sonst?

Auf die Erzeugung und Geburt im Schönen.

Warum denn aber auf die Erzeugung?

Weil die Zeugung das Ewige und Unsterbliche ist, soweit dies vom

Sterblichen erreicht werden kann. Daher muß denn nach dem

Zugestandenen die Liebe in und mit dem Guten auch zugleich auf die

Unsterblichkeit gerichtet sein, wenn anders sie doch nach dem

dauernden Besitze des Guten strebt. So ist denn nach dieser Darlegung

notwendig auch die Unsterblichkeit Gegenstand der Liebe.


So behaupte ich denn, daß zwar alle Götter glückselig sind, aber doch

Eros als Gott der die Liebe der glückseligste von allen, weil er der

schönste und beste ist.

So wird jeder zum Dichter, den die Liebe berührt, wenn er auch zuvor

den Musen fremd war. Dies können wir wohl zum Beweise dafür

gebrauchen, daß Eros selber ein schaffender Geist ist überhaupt in

allen Künsten der Musen. Denn was einer selber nicht hat, das kann er

auch keinem andern geben, und was einer selber nicht weiß, das kann er

auch keinen anderen lehren.

Seitdem dieser Gott geboren war, da erwuchs aus der Liebe zum Schönen

alles Gute für Götter und Menschen.


Wir brauchen einen physischen Körper, um unsere physische,

dreidimensionale Realität erfahren zu können. ...


Wenn wir jedoch als Gewahrsein das nicht-materielle, nicht-physische,

vereinigende Quantenfeld betreten, gelten völlig andere Regeln. Im Feld

gibt es weder Raum noch Zeit, wie wir sie kennen, und ohne Raum und Zeit

gibt es auch kein Getrenntsein. Ohne Getrenntsein sind wir wiederum mit

allem anderen verbunden.


Betreten wir das Feld unendlicher Frequenzen als reines Bewusstsein,

produziert jeder Gedanke, den wir in diesem Reich haben, eine Energie

bzw. Frequenz. In dieser unsichtbaren Welt aus Energie sind

logischerweise auch unsere Gedanken eher Energie als Materie. Jede neue

Schöpfung nimmt mit einem Gedanken ihren Anfang; wenn wir, als

Gewahrsein, uns eines neuen Gedankens bewusst werden können, der eine

neue Erfahrung in der materiellen Welt erzeugt, dann besitzt dieser

Gedanke eine bestimmte Frequenz. Gelingt es uns, die Frequenz dieses

Gedankens zu fühlen und uns ihrer bewusst zu bleiben - damit verbunden

zu bleiben, sie zu bemerken, auf sie zu achten, präsent bei ihr zu sein

und unsere Energie darauf abzustimmen (also mehr zu dieser Frequenz zu

werden und weniger „ich" zu sein) - sind wir mit der Energie dieser

potenziellen Realität verbunden. Da das Feld Materie kreiert, können

wir, wenn wir aus dem Feld anstatt aus Materie heraus Materie kreieren,

stärker und unmittelbarer auf unsere materielle Welt einwirken.


Es gibt jedoch einen Vorbehalt: Unsere Forschung zeigt, dass das Gehirn

in diesem kreativen Prozess kohärent sein muss, um eine klare Absicht

mit einer herzzentrierten höheren Emotion zu verbinden. Wenn wir zu

einem Niemand ohne Körper, einem Nichts im Nirgendwo der Zeitlosigkeit

werden und unsere Aufmerksamkeit eher auf Energie als auf Materie

richten, verändert sich das Gehirn. Dadurch versetzen wir unsere

Gehirnwellen in einen schöpferischen Zustand, und dadurch wird wiederum

unser Nervensystem mit dem vereinheitlichten Feld synchronisiert.


Im Gegenzug weist unser Gehirn mehr Kohärenz und Ordnung auf. So wird

unser Gehirn auf Energie eingestellt. Wenn wir die Emotionen unserer

Zukunft spüren, bevor die neue Realität aus Energie in Materie

kollabiert, dann, so zeigen unsere Forschungen, erzeugt das Herz ein

äußeres Magnetfeld und das Gehirn stimmt sich auf eine Oberschwingung

seiner Frequenz ein. So können wir uns auf die Energie einer neuen

Zukunft synchronisieren. Im Prinzip haben wir ein Funksignal geschaffen,

das Informationen senden und empfangen kann.


Gedanken sind ja die elektrische Ladung, die Signale in das Quantenfeld

aussendet, und die herzzentrierten Emotionen agieren als die magnetische

Ladung, die Ereignisse zurück zu uns in unser dreidimensionales Leben

zieht. Durch das bewusste, willentliche Erzeugen einer neuen

potenziellen Realität im Kopf, also mit Gehirn und Geist, senden wir

ein Signal ins Quantenfeld aus.


Durch das Annehmen der höheren Emotionen von Glück, Freiheit, Liebe

und Freude in unserer zukünftigen Schöpfung, noch bevor diese

Erfahrung eintritt, erzeugt das Herz ein starkes Magnetfeld, welches

deine Zukunft zu dir zieht. Wenn du lernst, dein Herz zu öffnen und

dich auf die Gefühle deiner Zukunft einzustimmen, dann ziehst du deine

neue schöne Zukunft, je länger du in Herzkohärenz verweilst, immer

mehr zu dir. Passt deine Energie schwingungsmäßig zu diesem

zukünftigen Potenzial, synchronisierst du deine Energie auf eine neue,

im Feld erzeugte Erfahrung.


So können diese neuen Erfahrungen als neue Möglichkeiten der

Schönheit des Lebens in Form von Koinzidenzen und Synchronizitäten im

Leben zu dir kommen.

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